Bautzen, DER LANDKREIS

Zeit für die Grippeschutzimpfung

Eine Spritze wird in eine Schulter gestochen
25.09.2026

Impfstoff steht im Gesundheitsamt zur Verfügung

Bitte vereinbaren Sie einen Termin

Mit den ersten kühleren Tagen beginnt auch in diesem Jahr wieder die Saison der Atemwegserkrankungen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Bautzen lädt deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, das kostenfreie Angebot zur Grippeschutzimpfung an den drei Standorten des Gesundheitsamtes wahrzunehmen.

Die Grippeschutzimpfung ist die wirksamste Maßnahme, um sich selbst vor einer Influenzaerkrankung und deren möglichen schweren Folgen zu schützen. Gleichzeitig trägt jede Impfung dazu bei, die Ausbreitung der Erkrankung einzudämmen und besonders gefährdete Menschen in unserer Gesellschaft zu schützen.

Insbesondere Personen ab 60 Jahren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere sowie Personen in Einrichtungen mit erhöhtem Publikumsverkehr und medizinischem Personal empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine jährliche Grippeschutzimpfung. Ebenfalls geimpft werden sollten Personen, die arbeitsbedingt oder privat einen häufigen Kontakt zu bestimmten Tieren haben (z.B. Schweine, Geflügel, frei und gehaltene Wildvögel, Robben).

Gleichwohl sind auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger, die gesund durch Herbst und Winter kommen möchten, herzlich eingeladen, das Impfangebot zu nutzen.

Das Gesundheitsamt öffnet an folgenden Terminen die Türen:

Standort Bautzen - Bahnhofstraße 5/7 – 2.OG, Zi. 2.07

  • 08.10.2026 von 13:00 Uhr – 17:00 Uhr
  • 29.10.2026 von 09:00 Uhr – 11:00 Uhr sowie von 13:00 Uhr – 17:00 Uhr

Standort Kamenz – Macherstraße 55 – DG, Zi. 270

  • 29.10.2026 von 08:30 Uhr – 11:00 Uhr
  • 03.11.2026 von 13:00 Uhr – 16:30 Uhr

Standort Hoyerswerda – Schlossplatz 2 – 2.OG, Zi. 316

  • 22.10.2026 von 8.30 Uhr - 10.30 Uhr sowie von 16:00 Uhr – 17:00 Uhr
  • 29.10.2026 von 8.30 Uhr – 10:00 Uhr sowie 15.30 Uhr – 17:00 Uhr

Zum Impftermin benötigen Sie:

  • Ihre Krankenkassenkarte
  • Ihren Impfausweis

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüfen auf Wunsch auch gern Ihren Impfstatus und beraten Sie gern zu eventuell empfohlenen Auffrischungsimpfungen.

Eine Terminvereinbarung kann bequem über das Terminlandportal des Gesundheitsamtes vorgenommen werden:

Hintergrund zur Grippeerkrankung

Die Virusgrippe führt zu ausgeprägtem Unwohlsein und kann zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Sie ist eine häufige Erkrankung der Atemwege und überträgt sich sehr schnell. Kleine Tröpfchenmengen, die beim Niesen, Husten und Sprechen entstehen, reichen für eine Ansteckung aus. Typisch sind plötzlich einsetzendes hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, trockener Husten und Schweißausbrüche. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Erkältung, die nach wenigen Tagen verschwindet, bleibt die Virusgrippe länger bestehen. Bei schweren Verläufen können tödliche Komplikationen entstehen, wie zum Beispiel Lungenentzündungen und Entzündungen des Herzens oder des Großhirns.

Das Gesundheitsamt möchte auch dieses Jahr alle Einwohner des Landkreises an die Möglichkeit zur Grippeschutzimpfung erinnern.

Die Sächsische Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung für alle Altersklassen als jährliche Standardimpfung und insbesondere bei Indikation wie z.B. chronischer Erkrankung, Immunschwäche oder beruflichem Risiko durch Kontakt zu vielen Menschen.

Grippegefährdet sind insbesondere ältere Menschen und solche, die chronische Lungen- Herzkreislauf-, Nierenerkrankungen oder Diabetes haben. Die Grippeschutzimpfung wird ausdrücklich bereits gegen COVID-19 geimpften bzw. davon genesenen Personen empfohlen. Die ernstzunehmende Gefahr, an den Folgen einer Grippeinfektion schwer zu erkranken, kann durch die Impfung minimiert werden. Eine Impfung dauert wenige Sekunden, eine Grippe drei Wochen.

Die Grippeviren verändern sich ständig, die Impfstoffe werden deshalb jedes Jahr auf Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation neu angepasst. Die heutigen Grippeimpfstoffe sind bewährt und sehr gut verträglich. Lokale Reaktionen, wie Schmerz, Rötung und Schwellung rund um die Einstichstelle sind die häufigsten Nebenwirkungen, sie klingen aber meist sehr rasch ab. Spätestens 14 Tage nach der Impfung setzt der Impfschutz ein.