Die Freizeit- und Urlaubsregionen
Der Landkreis Bautzen ist Teil der Oberlausitz. Mit der Westlausitz, dem Lausitzer Seenland, dem Oberlausitzer Bergland, der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie dem Dresdner Heidebogen treffen hier sehr unterschiedliche Freizeitregionen aufeinander. Ob Wandern, Radfahren, Baden oder Kultur – die folgenden Abschnitte geben einen Überblick über die Besonderheiten der einzelnen Regionen.
- https://www.oberlausitz.com Weitere Informationen zur Oberlausitz
Lausitzer Seenland
Wo früher Braunkohle abgebaut wurde, ist heute eine weitläufige Seenlandschaft zum Baden, Surfen und Bootfahren. Das Lausitzer Seenland umfasst mehr als 20 geflutete Seen und gilt als größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas. Im Zentrum liegen zehn Seen, die durch schiffbare Kanäle miteinander verbunden werden. Breite, überwiegend flache und asphaltierte Radwege machen die Region auch für Radtouren attraktiv. Zugleich erinnern Ausstellungen und Veranstaltungen an die industrielle Vergangenheit der Region.
Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und Bautzen
Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft verbindet artenreiche Natur mit sorbischer Kultur und traditioneller Karpfenteichwirtschaft. Zur Region gehören das gleichnamige UNESCO-Biosphärenreservat, die Stadt Bautzen/Budyšin sowie Sprache, Bräuche und Feste der Sorben. Rad- und Wanderwege wie der Krabat-Radweg, der Seeadlerrundweg und die Sorbischen Impressionen führen durch Teichgebiete, Wälder, Dörfer, Parks und an Schlössern vorbei. Die Region eignet sich besonders für Naturbeobachtung, Radtouren, Wanderungen und kulturelle Ausflüge.
Westlausitz
Die Westlausitz liegt im Westen des Landkreises Bautzen und grenzt an den Raum Dresden. Sanfte Hügel, Wanderwege, Radrouten und kulturhistorische Orte prägen die Region. Ein dichtes Netz beschilderter Wege und vier thematische Radrouten bieten gute Bedingungen für Wanderungen und Radtouren. Zu den bekannten Ausflugszielen gehören die Schlösser in Rammenau, Radeberg und Seifersdorf. Zugleich steht die Region für Handwerkstraditionen wie Pfefferkuchen und Blaudruck in Pulsnitz, Bandweberei in Großröhrsdorf und Granitabbau in Demitz-Thumitz. Waldgebiete wie die Massenei, die Luchsenburg, der Karwald und das Seifersdorfer Tal ergänzen das Angebot für Natur- und Erholungssuchende.
Oberlausitzer Bergland
Das Oberlausitzer Bergland steht für Hügellandschaften, Täler, Dörfer und eine enge Verbindung von Natur und regionaler Baukultur. In den 13 Orten der Region finden sich Umgebindehäuser, drei Spreequellen, historische Bauwerke wie das Reiterhaus und das Eisenbahnviadukt sowie zahlreiche Wanderziele. Wege wie der Pumphutsteig, der Sonnenuhrenpfad und der Brunnenpfad erschließen die Landschaft auf unterschiedlichen Routen. Die Region eignet sich besonders für Wanderungen, ruhige Ausflüge und Einblicke in die Oberlausitzer Bau- und Kulturlandschaft.
Dresdner Heidebogen
Zwischen Großer Röder und Schwarzer Elster liegt der Dresdner Heidebogen – eine reizvolle Kulturlandschaft mit historischen Wurzeln zwischen Sachsen und der Oberlausitz. Die Region umfasst 19 Kommunen mit Agrarflächen, Wäldern, Teichen, Mooren und idyllischen Dörfern. Fünf thematische Radrouten, zertifizierte Wanderwege und geführte Touren laden zum Entdecken ein. Sehenswürdigkeiten wie Schlösser, Herrenhäuser und der Keulenberg bereichern das Angebot. Ein besonderes Highlight ist die Königsbrücker Heide – Deutschlands erstes international anerkanntes Wildnisgebiet. Der Dresdner Heidebogen bietet ideale Bedingungen für Natur, Erholung und sanften Tourismus.
