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Die Notunterkunft Kamenz muss nach derzeitiger Einschätzung nicht über den 30. Juni 2026 hinaus betrieben werden. Grund dafür sind die aktuell freien Kapazitäten in den Gemeinschaftsunterkünften Kamenz und Hoyerswerda.
Aktuell stehen in der Gemeinschaftsunterkunft in Kamenz 210 freie Plätze und in der Gemeinschaftsunterkunft in Hoyerswerda 112 freie Plätze zur Verfügung. Nach aktueller Prognose reichen diese Kapazitäten aus, um die zu erwartenden Zuweisungen im Asylbereich sowie aus der Ukraine aufzunehmen. Eine Verlängerung des Betriebs der Notunterkunft Kamenz ist daher aktuell nicht erforderlich. Damit werden auch zusätzliche Kosten für nicht belegte Plätze vermieden.
Die derzeit 80 Bewohner der Notunterkunft in Kamenz werden zum Ende des Betriebs in die Gemeinschaftsunterkunft Kamenz verlegt. Vorsorglich bleibt die Notunterkunft Kamenz jedoch als sogenanntes Stand-by-Objekt bestehen. Bis zum Ende des Betreibervertrages mit der AWO am 31. Mai 2027 bleibt sie ausgestattet und vorgehalten. Sollte die Zahl der Zuweisungen aus der Ukraine oder im Asylbereich wieder deutlich steigen, kann die Notunterkunft kurzfristig reaktiviert werden.