Bautzen, DER LANDKREIS

Allgemeinverfügung zur Nutzung des Geierswalder Sees erlassen

23.04.2026

Das Landratsamt Bautzen regelt die zulässige Nutzung durch eine Allgemeinverfügung für den sächsischen Teil des Geierswalder Sees neu

Keine dauerhaften Sperrbereiche auf dem Geierswalder See mehr

Das Landratsamt Bautzen hat eine neue Allgemeinverfügung zum sogenannten Gemeingebrauch am Geierswalder See erlassen.

Was ist erlaubt? 

  • Baden

  • Wasser mit Handgefäßen zu schöpfen

  • Befahren des Sees mit kleinen Wasserfahrzeugen ohne maschinellen Antrieb

  • Niederschlagswasser schadlos einzuleiten (außer Niederschlagswasser aus gemeinsamen Anlagen oder von gewerblich genutzten Flächen)

Was ist weiterhin nicht erlaubt?

  • Eissport, wie zum Beispiel Schlittschuhlauf oder Eisstockschießen
  • das Tränken von Vieh

Ab wann gelten die neuen Regelungen?

Die Allgemeinverfügung, und damit die Regelungen zum Gemeingebrauch des Geierswalder Sees, treten am 22.04.2026 in Kraft. Gleichzeitig tritt die vorherige Allgemeinverfügung vom 17.06.2025 außer Kraft.

Warum ist eine neue Allgemeinverfügung nötig?

In Sachsen muss an künstlichen Gewässern der Gemeingebrauch, wie das Baden oder das Fahren mit kleinen Wasserfahrzeugen ohne maschinellen Antrieb, erst ausdrücklich zugelassen werden. Tagebaurestgewässer, wie der Geierswalder See, sind solche künstlichen Gewässer. Im Vergleich zum Vorjahr sind die dauerhaften geotechnischen Sperrbereiche weggefallen, die insbesondere ein Befahren mit kleinen Wasserfahrzeugen ohne maschinellen Antrieb einschränkten. Zur Klarstellung und besseren Vollziehbarkeit wurde die Allgemeinverfügung daher neugefasst.

Rechtsgrundlagen

Die wesentlichen Rechtsgrundlagen für das Verfahren sind das Wasserhaushaltsgesetz und das Sächsische Wassergesetz. Auf den Seiten des Bundesministeriums für Justiz und des Freistaates Sachsen können Sie die Rechtsvorschriften einsehen.

Ihre Ansprechpartner

Ihre Fragen beantworten Ihnen die Ansprechpartner zur Dienstleistung "Gewässeraufsicht" gern.