Bautzen, DER LANDKREIS

Schulaufnahmeunter­suchungen für Einschulungen 2020 werden zu einer medizinischen Studie genutzt

08.08.2019 -

Das Gesundheitsamt bittet die Eltern der Vorschulkinder um Teilnahme

Tut nicht weh, hilft aber vielen

In diesem Jahr findet im Rahmen der Schulaufnahmeuntersuchungen eine Studie statt, die das Vorkommen von bestimmten Bakterien (Staphylokokken) bei Vorschulkindern und ihren Eltern untersucht.

Wir bitten die Eltern der Vorschulkinder, an dieser Studie teilzunehmen.

Was müssen Sie tun?

Sie bekommen von der Schule neben dem Anamnesebogen für die Schulaufnahmeuntersuchung eine Einwilligungserklärung für die Teilnahme an der Studie und einen Fragebogen ausgehändigt. Bitte bringen Sie diese Dokumente ausgefüllt  zur Schulaufnahmeuntersuchung mit.

Was passiert zusätzlich zur üblichen Schulaufnahmeuntersuchung?

Die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes entnehmen bei Ihnen und Ihrem Kind zum Untersuchungstermin einen Rachen- und Nasenabstrich.Der Abstrich ist schmerzfrei und mit keinerlei Risiko verbunden.

Sind Sie verpflichtet, an der Studie teilzunehmen?

Nein, die Teilnahme an der Studie ist freiwillig.

Die Ergebnisse werden anonymisiert ausgewertet. Weder das Gesundheitsamt  noch Sie selbst bekommen die Ergebnisse mitgeteilt. Die medizinischen Erkenntnisse aus der Studie kommen jedoch allen zugute.

Warum wird die Studie durchgeführt?

Staphylokokken sind Bakterien, die die Haut und die Schleimhäute von Menschen besiedeln können. Dabei muss es nicht unbedingt zu Krankheitssymptomen kommen.Unter bestimmten Umständen können aber Infektionen verursacht werden. Mitunter reagieren diese Staphylokokken dann nicht auf eine Behandlung mit Antibiotika. In der Folge kann es besonders bei Risikopatienten zu schwerwiegenden Erkrankungen kommen.

In der Studie wird das Vorkommen dieser Bakterien bei Vorschulkindern und ihren Eltern untersucht. Die Ergebnisse sollen unter anderem  in Verhaltens- und Hygieneempfehlungen einfließen.

Wer leitet die Studie?

Die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen plant  die Studie im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz. Das Gesundheitsamt unterstützt sie dabei.

 

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