Bautzen, DER LANDKREIS

Neue Regelsätze nach den Sozialgesetzbüchern 2 und 12 ab Januar 2022

Ein offenes Portemonnaie mit Kleingeld
Mehr Geld vom Staat im neuen Jahr
07.12.2021

Erhöhung wird automatisch bei der Leistungsberechnung berücksichtigt

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 08. Oktober 2021 der Erhöhung der Regelbedarfe ab 01. Januar 2022 zugestimmt.

Amt berücksichtigt erhöhten Regelsatz bei Empfängern von laufenden Leistungen automatisch

Sind Sie bereits Empfängerin oder Empfänger von Leistungen nach SGB 2- oder SGB 12, erhalten Sie aufgrund der Regelsatzänderung nicht zwingend einen gesonderten Änderungsbescheid. Mit dem nächsten regulären Leistungsbescheid im Jahr 2022 wird der erhöhte Regelsatz jedoch ausgewiesen.

Der neue Auszahlungsbetrag wird Ihrem Konto ab der Zahlung für den Monat Januar 2022 gutgeschrieben. Sie müssen keinen Antrag zur Berücksichtigung der neuen Regelsätze stellen.

Diese Regelsätze gelten ab dem 01. Januar 2022:

Regelsätze nach dem Sozialgesetzbuch 2

  • Regelbedarfsstufe 1: Für Alleinstehende, Alleinerziehende, Volljährige mit minderjährigem Partner gilt ein Regelbedarf von 449 Euro (Erhöhung um 3 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 2: Für zusammenlebende Paare (Bedarfsgemeinschaften) gilt ein Regelbedarf von 404 Euro je erwachsenem Partner (Erhöhung um 3 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 3: Für Erwachsene unter 25 Jahre, die im Haushalt der Eltern leben, gilt ein Regelbedarf von 360 Euro (Erhöhung um 3 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 4: Für Jugendliche vom Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt ein Regelbedarf von 376 Euro (Erhöhung um 3 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 5: Für Kinder vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres gilt ein Regelbedarf von 311 Euro (Erhöhung um 2 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 6: Für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres gilt ein Regelbedarf von 285 Euro (Erhöhung um 2 Euro).

Regelsätze nach dem Sozialgesetzbuch 12 

  • Regelbedarfsstufe 1: Für Langzeiterkrankte und Volljährige ohne Partner als nicht erwerbsfähige Person, als Besucher einer Werkstatt für behinderte Menschen und als Person mit Anspruch auf Grundsicherung im Alter gilt ein Regelbedarf von 449 Euro (Erhöhung um 3 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 2: Für zusammenlebende Paare gilt ein Regelbedarf von 404 Euro je erwachsenem Partner (Erhöhung um 3 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 3: Für Volljährige in Einrichtungen gilt ein Regelbedarf von 360 Euro (Erhöhung um 3 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 4: Für Jugendliche vom Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt ein Regelbedarf von 376 Euro (Erhöhung um 3 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 5: Für Kinder vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres gilt ein Regelbedarf von 311 Euro (Erhöhung um 2 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 6: Für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres gilt ein Regelbedarf von 285 Euro (Erhöhung um 2 Euro).