Bautzen, DER LANDKREIS

Neue Bundesverordnung: Nachweis der Genesung für Corona-Infizierte

Coronaschutzimpfung
10.05.2021

Der Bund plant eine neue Verordnung, die Genesene, vollständig Geimpfte in verschiedenen Bereichen negativ Getesteten gleichstellt.

Der Bund plant eine neue Verordnung, die Genesene, vollständig Geimpfte in verschiedenen Bereichen negativ Getesteten gleichstellt oder Ausnahmen von einzelnen Maßnahmen der Bundesnotbremse für vollständig Geimpfte und Genesene vorsieht, die in Landkreisen mit einer Inzidenz von über 100 leben. Die Verordnung wird heute im Bundestag beschlossen, morgen im Bundesrat beraten und am Wochenende in Kraft treten. Für Inzidenzen unter 100 hat der Freistaat gleichfalls mit seiner neuen Corona-Schutz-Verordnung Ausnahmen für Geimpfte und Genese beschlossen.

Die Ausnahmen für Genesene gelten für einen Zeitraum von 28 Tagen nach Test bis längstens 6 Monate nach Test. Die Genesung ist bei Kontrollen nachzuweisen. Als Nachweis wird das Ergebnis des positiven PCR-Tests einer Person anerkannt. Wer dieses Ergebnis nicht mehr vorliegen hat, kann den Befund bei seinem Hausarzt, der in den meisten Fällen den Test durchgeführt hat, anfordern. Ersatzweise gilt auch der Quarantäne-Bescheid der infizierten Person als Nachweis, der durch das Gesundheitsamt ausgestellt wurde. Sollte dieser nicht mehr vorliegen, können sich Beschäftigte auch an ihren Arbeitgeber zwecks Ausstellung eines Duplikates wenden, sofern der Bescheid eingereicht wurde.

Im Ausnahmefall kann beim Gesundheitsamt die Ausstellung einer Befundkopie beantragt werden. Der Antrag kann ab Montag über ein Online-Formular gestellt werden, die Bestätigung wird per E-Mail an den Antragsteller übermittelt. Für Menschen ohne Internetzugang wird ab kommender Woche eine telefonische Antragsannahme von Montag bis Donnerstag, 9.00 bis 10.00 Uhr, unter Telefon 03591 5251-53940 eingerichtet.

Der Nachweis für Impfungen (nach 2 Impfungen bzw. für Genesene nach 1 Impfung) erfolgt durch den Impfausweis.

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