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Planung - Planowanje

09.07.2018

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr informiert: Neuer Radweg entlang der B96 eröffnet

Das Foto zeigt, wie die ersten Radfahrer den neuen Radweg in passieren. Rechts im Bild Birgit Weber und Stefan Brangs.

Birgit Weber (rechts) und Staatssekretär Brangs (2.von rechts) übergaben den neuen Radweg. (Foto: Uwe Soeder)

In Königswartha sind Radfahrer und Fußgänger ab sofort schneller und sicherer unterwegs.

Staatssekretär Stefan Brangs, die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber, und die Königswarthaer Bauamtsleiterin Martina Nytsch haben am 09.07.2018 einen 2,6 Kilometer langen kombinierten Rad- und Gehweg eingeweiht, der parallel zur Bundesstraße B96 verläuft. Er schließt eine Lücke im regionalen Radwegenetz. Die Baukosten für den 2,5 Meter breiten Weg betrugen rund 2,1 Millionen Euro.

Stefan Brangs: „Für die sächsische Staatsregierung ist die Förderung des Radverkehrs ein wichtiges Anliegen. Deshalb treibt das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auch den Radwegebau voran. Der Lückenschluss in Königswartha ist dafür ein sehr gutes Beispiel."

" Aufgrund des hohen Schwerlastaufkommens auf der B96", so Brangs, "bestand hier dringender Bedarf, die Verkehrsarten zu trennen und einen eigenen Rad-und Gehweg zu errichten. Dieser neue Weg erhöht die Verkehrssicherheit sowie die Qualität im regionalen Alltags- und Freizeit-Radverkehr insgesamt. Die Naherholungsgebiete bei Hoyerswerda sind nun deutlich schneller und komfortabler zu erreichen.“

Die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber, betont: „Mit der Fertigstellung dieses Teilabschnittes entlang der B96 erfolgt ein wichtiger Lückenschluss zwischen Bautzen und Hoyerswerda und somit auch ins Lausitzer Seenland. Der zunehmenden Bedeutung von sicheren und straßenbegleitenden Radwegen – auch für den Alltagsradverkehr – wird damit Rechnung getragen."

Der neue Radweg erstreckt sich von der Einmündung Schwalbenweg in Caminau bis zur Einmündung der Mittelstraße in Wartha. Zunächst verläuft er auf rund 80 Metern Länge östlich zur Bundesstraße, bevor er diese quert und auf der westlichen Straßenseite weiterführt. An der Einfahrt zur Caminauer Kaolinwerk GmbH entstand eine Querungshilfe für die Radfahrer und Fußgänger. Zudem erhielt hier die B96 eine Linksabbiegespur, um den Verkehr Richtung Königswartha flüssiger und sicherer zu gestalten.

Nördlich von Caminau wurden ein Fischotter-Durchlass und ein 580 Meter langer Entwässerungsgraben angelegt. Parallel zum Radwegebau nahm das Landesamt für Archäologie Grabungen vor, bei denen sehr gut bis gut erhaltene Urnengefäße zum Vorschein kamen. Ein historischer Grenzstein wurde um einige Meter aus dem Baufeld versetzt.