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Wald, Natur, Abfallwirtschaft

02.11.2017

Nach dem Sturm: Betreten des Waldes ist noch immer gefährlich

Hinweise für Waldbesitzer und -besucher

Durch den Herbststurm Herwart hat es am vergangenen Wochenende im gesamten Landkreis Bautzen wiederholt zahlreiche Wurf- und Bruchschäden an Waldbeständen und Einzelbäumen gegeben. Auch Flächen, die schon am 22. Juni 2017 durch den Gewittersturm geschädigt wurden, sind teilweise wieder betroffen.

Gefahren nicht unterschätzen

Besucher sollten den Wald mit erhöhter Vorsicht betreten! Die Gefahr für den Menschen besteht auch nach dem Sturm, da weiterhin Äste abbrechen und Bäume nachbrechen können.

Große Gefahren bestehen auch für Personen, die bei der Aufarbeitung der Sturmschäden tätig sind. Hierzu ist eine spezielle Ausbildung notwendig, da die Stämme unter starken Spannungen stehen und sich unerwartet und ruckartig lösen können. Häufig ist die Sturmschadensbeseitigung nur mit Unterstützung von schwerer Technik sicher möglich.

Informieren Sie sich weiter

Das Landratsamt Bautzen als untere Forstbehörde rät deshalb allen Waldbesitzern, sich vor der Arbeit im Sturm- und Bruchholz zu informieren:

  • bei den Forstrevierleitern des Staatsbetriebes Sachsenforst
  • bei den Forstrevierleitern des Landratsamtes Bautzen

In jedem Fall muss geeignete Schutzkleidung getragen werden. Noch besser ist es, die Arbeit an Fachunternehmen mit geeigneter Technik zu übergeben.

Bitte denken Sie in erster Linie an die Gesundheit - Ihre eigene wie die Ihrer Helfer.

Sturmholz bald aufarbeiten

Die durch den Sturm geschädigten Waldflächen und Einzelbäume, vor allem das Nadelholz, bieten für Borkenkäfer eine gute Entwicklungsmöglichkeit. Daher ist es dringend angeraten, das Sturmholz zeitnah aufzuarbeiten und vor dem kommenden Frühjahr aus dem Wald zu transportieren.

 

Weitere Hinweise für Waldbesitzer zur Bewältigung von Sturmereignissen gibt die Broschüre des Staatsbetriebes Sachsenforst

Borkenkäfermonitoring im Landkreis Bautzen

Klicken Sie hier, um zu den Ergebnissen des  Borkenkäfermonitorings im Landkreis zu gelangen. (Foto: Thomas Sobczyk)