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Wald, Natur, Abfallwirtschaft

03.07.2017

Sturmschäden im Privat-Wald: Denken Sie bei der Aufarbeitung von Sturmholz an Ihre und die Gesundheit Ihrer Helfer

Untere Forstbehörde gibt Hinweise für Waldbesitzer

Die Aufarbeitung von Sturm-und Bruchholz ist äußerst gefährlich. Gerade bei Personen ohne eine einschlägige Ausbildung kommt es dabei immer wieder zu schweren, oft auch tödlichen Verletzungen.

Das Landratsamt Bautzen rät als untere Forstbehörde deshalb allen Waldbesitzern:

  • Überlassen Sie die Arbeit am besten speziellen Fachunternehmen., die entsprechende Technik einsetzen können
  • Arbeiten Sie selbst, dann tragen Sie unbedingt geeignete Schutzkleidung.
  • Informieren Sie sich bei den Forstrevierleitern des Staatsbetriebes Sachsenforst oder des Landratsamtes über die richtige Herangehensweise.
  • Denken Sie an die Gesundheit - an Ihre eigene und an die Ihrer Helfer

Borkenkäfern keine Chance geben

Die durch den Sturm geschädigten Waldflächen und Einzelbäume, insbesondere Nadelholz, bieten für Borkenkäfer gute Entwicklungsmöglichkeiten. Etwa 6 Wochen nach dem Schadereignis zeigt sich in der Regel der Befall in den geschädigten Beständen. Deshalb ist es wichtig, Sturmholz zeitnah aufzuarbeiten und aus dem Wald zu transportieren.

Beachten Sie dabei bitte:

  • Die Aufbereitung von Nadelholz hat Vorrang vor der Aufbereitung von Laubholz.
  • Gebrochenes Holz sollte vor geworfenem Holz bearbeitet werden.

 

Für Ihre Fragen stehen Ihnen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Forstrevieren zur Verfügung

Borkenkäfermonitoring im Landkreis Bautzen

Klicken Sie hier, um zu den Ergebnissen des  Borkenkäfermonitorings im Landkreis zu gelangen. (Foto: Thomas Sobczyk)