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19.12.2017

Neue Regelsätze nach Sozialgesetzbuch 2 und Sozialgesetzbuch 12 ab Januar 2018

Empfänger von Leistungen müssen keine extra Anträge stellen, Amt berücksichtigt Erhöhungen automatisch

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 3. November 2017 der Erhöhung der Regelbedarfe ab 01.01.2018 zugestimmt.

Empfänger von Leistungen müssen nicht aktiv werden - Amt berücksichtigt neuen Bedarf automatisch

Der erhöhte Regelsatz wird  ab 01.01.2018  vom Amt automatisch bei der Bedarfsermittlung berücksichtigt. Der neue Auszahlungsbetrag wird dem Konto des Empfängers bereits ab Januar 2018 gutgeschrieben.

Als Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch 2 oder dem Sozialgesetzbuch 12 erhalten Sie zunächst keine gesonderten Änderungsbescheide. Mit dem nächsten regulären Leistungsbescheid im Jahr 2018 wird der neue Regelbedarf jedoch ausgewiesen.

Auch ein separater Antrag zur Berücksichtigung der neuen Regelsätze ist nicht erforderlich.

Diese Regelsätze gelten ab dem 01. Januar 2018

Regelsätze nach dem Sozialgesetzbuch 2

  • Regelbedarfsstufe1: Alleinstehende, Alleinerziehende erhalten  416 Euro (Erhöhung um 7 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 2: Zusammenlebende Paare und Bedarfsgemeinschaften erhalten 374 Euro je Partner (Erhöhung um 6 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 3: Erwachsene unter 25 Jahre im Haushalt der Eltern erhalten 332 Euro (Erhöhung um 5 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 4: Jugendliche im 15. bis zum 18. Lebensjahr erhalten 316 Euro (Erhöhung um 5 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 5: Kinder im 7. bis zum 14. Lebensjahr erhalten 296 Euro (Erhöhung um 5 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 6: Kinder bis 6 Jahre erhalten 240 Euro (Erhöhung um 3 Euro).

Regelsätze nach dem Sozialgesetzbuch 12 

  • Regelbedarfsstufe1: Nicht erwerbsfähige alleinstehende Erwachsene und Erwachsene mit Anspruch auf Grundsicherung im Alter erhalten 416 Euro (Erhöhung um 7 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 2: Zusammenlebende Paare erhalten 374 Euro je Partner (Erhöhung um 6 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 3: Erwachsene Behinderte in stationären Einrichtungen erhalten 332 Euro (Erhöhung um 5 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 4: Jugendliche im 15. bis zum 18. Lebensjahr erhalten 316 Euro (Erhöhung um 5 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 5 Kinder im 7. bis zum bis 14. Lebensjahr erhalten 296 Euro (Erhöhung um 5 Euro).
  • Regelbedarfsstufe 6: Kinder bis 6 Jahre erhalten 240 Euro (Erhöhung um 3 Euro).