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Geflügelpest - Mrětwa pjerizny

01.03.2017

Verlängerung des Sperrbezirks und Beobachtungsgebietes um den Olbasee

Schild mit Aufschrift: Wildvogel-Geflügelpest

Aufgrund vier weiterer amtlich festgestellter Geflügelpest-Funde wird die Frist für die Restriktionszonen verlängert.

Neben den am 11.02.2017 am Olbasee tot aufgefundenen Schwänen wurde die Geflügelpest bei vier weiteren Schwänen mit Befund vom 28.02.2017 amtlich festgestellt.

Die Allgemeinverfügung richtet sich an alle Halter von Vögeln, an alle Jagdausübungsberechtigte sowie an alle Halter von Hunden und Katzen im Sperrbezirk bzw. Beobachtungsgebiet.

Sperrbezirk

In dem bereits festgelegten Sperrbezirk werden folgende sofortige Maßnahmen angeordnet:

  1. An den Hauptzufahrtswegen zum Sperrbezirk sind durch die Gemeinde(n) Schilder mit der deutlichen und haltbaren Aufschrift „Wildvogelgeflügelpest-Sperrbezirk“ gut sichtbar anzubringen.
  2. Alle Halter, welche noch nicht ihrer Anzeigepflicht nachgekommen sind, haben dem zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Bautzen unverzüglich die Anzahl
    1. der gehaltenen Vögel unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standorts und
    2. der verendeten gehaltenen Vögel sowie jede Änderung anzuzeigen.
  3. Es werden Untersuchungen in gewerblich gehaltenen Beständen angewiesen. Die Halter haben den mit den Untersuchungen beauftragten Personen die erforderliche Hilfe zu leisten.
  4. Vögel müssen in geschlossenen Ställen oder unter einer überstehenden, dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung gehalten werden.
  5. Gehaltene Vögel und Bruteier dürfen aus einem Bestand nicht verbracht werden.
  6. Sämtliche Fleischerzeugnisse, die von gehaltenen Vögeln oder von Federwild aus dem Sperrbezirk gewonnen worden sind, dürfen nicht verbracht werden.
  7. Tierische Nebenprodukte von gehaltenen Vögeln dürfen aus einem Bestand nicht verbracht werden.
  8. Der Tierhalter hat sicherzustellen, dass an den Ein- und Ausgängen der Ställe eine wirksame Desinfektion z.B. durch getränkte Matten gewährleistet ist.
  9. Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestands freigelassen werden.
  10. Die Jagd auf Federwild ist im Sperrbezirk untersagt.
  11. Geflügel darf nur im Durchgangsverkehr auf Autobahnen, anderen Straßen des Fernverkehrs oder Schienenverbindungen befördert werden und nur, soweit das Fahrzeug nicht anhält und Geflügel nicht entladen wird.
  12. Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk nicht frei umherlaufen.
  13. Ein innerhalb eines Sperrbezirks gelegener Stall oder sonstiger Standort, in dem Vögel gehalten werden, darf von betriebsfremden Personen nicht betreten werden.

Der festgelegte Sperrbezirk umfasst große Teile der Teile der Gemeinden Malschwitz und Großdubrau. Die genaue Sperrbezirksgrenze entnehmen Sie bitte der untenstehenden Karte.

 

Beobachtungsgebiet

I. Folgende Maßnahmen werden für das Beobachtungsgebiet angeordnet:

  1. An den Hauptzufahrtswegen zum Beobachtungsgebiet sind durch die Gemeinde(n) Schilder mit der deutlichen und haltbaren Aufschrift „Wildvogelgeflügelpest-Beobachtungsgebiet“ gut sichtbar anzubringen.
  2. Alle Halter, welche noch nicht ihrer Anzeigepflicht nachgekommen sind, haben dem zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Bautzen unverzüglich die Anzahl
    1. der gehaltenen Vögel unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standorts und
    2. der verendeten gehaltenen Vögel sowie jede Änderung anzuzeigen.
  3. Vögel müssen in geschlossenen Ställen oder unter einer überstehenden, dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung gehalten werden.
  4. Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen.

II. Folgende Maßnahmen werden für die Dauer von 15 Tagen nach Verlängerung des Beobachtungsgebiets ab 28.02.2017 angeordnet:

Gehaltene Vögel dürfen aus dem Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden.

III. Folgende Maßnahmen werden für die Dauer von 30 Tagen nach Verlängerung des Beobachtungsgebiets ab 28.02.2017 angeordnet:

  1. Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestands freigelassen werden.
  2. Federwild darf nur mit Genehmigung oder auf Anordnung der zuständigen Behörde gejagt werden.

Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich auf folgende Gemeinden:

  • gesamte Gemeinden Großdubrau und Malschwitz (außer die Teile, die im Sperrbezirk Olbasee gemäß Allgemeinverfügung vom 20.02.2017 und im Sperrbezirk Talsperre Bautzen gemäß Allgemeinverfügung vom10.02.2017 liegen)
  • Gemeinde Radibor, OT Milkel
  • Teile der Gemeinden Weißenberg, Hochkirch und Kubschütz