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Landrat

23.10.2017

Landrat: Wölfe müssen bejagdbar sein

15 Schafe in Laske getötet 

Nach dem Riss in Laske macht sich Landrat Michael Harig erneut stark dafür, den Schutzstatus des Wolfes einzuschränken und ihn für bejagbar zu erklären:

„Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, eine Bejagung des Wolfes möglich zu machen. Die Wolfspopulation hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich vermehrt und es hat sich bereits ein Ungleichgewicht zwischen Artenschutz und den Interessen im ländlichen Raum, insbesondere der Nutztierhalter gebildet.

Die Aufwände, um den Tierbestand zu schützen, sind unverhältnismäßig groß geworden. Es ist Zeit, dass der Wolf Grenzen gesetzt bekommt. Wir haben nicht nur eine Naturlandschaft sondern auch eine Kulturlandschaft. Um diese zu bewahren muss der Wolf bejagbar sein. Nur so können Konflikte zwischen Artenschutz und Tierhaltern vermieden werden.“

In der Nacht zum Sonntag wurden in Laske 15 Schafe getötet, zahlreiche werden noch vermisst. Die Rissgutachter bestätigten, dass man den Wolf als Verursacher nicht ausschließen kann. Die Schafherde war mit einem Elektro-Zaun und Flatterband gesichert.

Die Untere Naturschutzbehörde wird nun prüfen, inwieweit die bereits am 08.09.2017 datierte Entnahmeentscheidung ergänzt wird. Im Verfahren dieser laufenden Entnahmeentscheidung ist anschließend das Einvernehmen des Sächsisches Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft erforderlich.